Warum Schaf- und Ziegenmilch?

„Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, dass man sie ignoriert.“ Aldous Huxley (1894-1963)

Leichtere Verdaulichkeit

  • Höherer Anteil an mittellangen Fettsäuren (Triglyceride): Dieser 2-3x höhere Anteil trägt zur schnelleren Verdauung bei. Die Triglyceride können leichter als andere Fettsäuren absorbiert werden und sind dadurch einzigartig.
  • Gesunderhaltung des Darms: Wissenschaftliche Forschung hat belegt, dass Schaf- und Ziegenmilch zur Gesunderhaltung des Darms beitragen kann. Das ist besonders im Hinblick auf das unreife Verdauungssystem des Säuglings von Bedeutung. Das unreife Verdauungssystem verdaut Produkte auf Kuhmilchbasis nur mangelhaft. Dies kann zu Magenschmerzen und Koliken führen, was oft die Ursache von unruhigen Kindern ist.
Verminderung allergischer Reaktionen

Kuhmilchunverträglichkeit oder Kuhmilcheiweißunverträglichkeit (KEU) ist die häufigste Lebensmittelallergie. KEU wird wahrscheinlich durch das in der Kuhmilch enthaltene Apha-s1-Kasein  und/oder die  Molkeproteine verursacht. Das Protein der Ziegenmilch oder auch Schafmilch ist anders strukturiert und stellt wahrscheinlich deshalb eine geeignete Alternative für Kinder und Erwachsene dar, die an KEU leiden.

Symptome der KEU können unterschiedlich sein:

  • Verdauungstrakt: Durchfall, Leibschmerzen, Koliken, Verstopfung, Erbrechen,  schlechte Verwertung der Nährstoffe

  • Atemwege: Schnupfen, Asthma, Husten, Keuchen

  • Hautprobleme: Ekzeme, Ausschlag, Dermatitis

  • Andere Symptome: Migräne und  Kopfschmerzen, mangelndes Gedeihen

Säuglinge und Kleinkinder scheinen anfälliger für KEU zu sein und obwohl sie in vielen Fällen der Allergie entwachsen können, kann sie auch bis ins höhere Alter bestehen bleiben.

Weitere Argumente:
  • eine stark regenerierende Wirkung auf Zellen, speziell der Leber und des Magen-Darm-Traktes

  • fördert den Abbau altersbedingter Ablagerungen

  • wird zur Behandlung von Strahlenschäden eingesetzt

  • wirkt positiv auf den Transport von Magnesium im Körper

  • stärkt die Nerven und macht stark gegen Stress

  • die Atemwege von Asthmatikern werden geschützt und entlastet

  • Magen- und Darmstörungen können mit Ziegenmilch gelindert werden

  • Hartnäckige Hautprobleme bekommt man mit regelmäßigem Trinken von Schaf- oder Ziegenmilch besser in den Griff

  • sanftes Gerinnungsverhalten

  • besonders verträgliches Aminosäureverhältnis

  • Linderung und Heilung bei Stoffwechselerkrankungen

Schafmilch

  •     Schafmilch enthält einen wesentlich höheren Anteil an Vitamin A, D, B1, B2, B12 und Niacin als Kuhmilch

  •     ein Glas Schafmilch deckt den Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin B2, bis zu 30% des Tagesbedarfs an B12 und bis zu 40 % des Bedarfs an Calcium.

  •     hoher Jodanteil

  •     Schutz vor Krebs durch wertvolle Substanzen wie Orotsäure, Q10 und CLA

  •     positive Wirkung bei Hautproblemen

  •     lindert Neurodermitis

Ziegenmilch

  • Leichtere Verdaulichkeit durch kleinere Fettkügelchen: Ziegenmilch hat kleinere Fettkügelchen als Kuhmilch d. h. sie sind für unsere Enzyme leichter zu zerlegen, was dem Körper die Verdauung erleichtert

  • Niedriger Gehalt an Alpha-s1-Kasein: Verglichen mit Kuhmilch hat Ziegenmilch einen niedrigen Gehalt an Alpha-s1-Kasein. Dieses Kasein ist nicht nur als Allergen bekannt, sondern ist hauptsächlich dafür verantwortlich, warum Kuhmilch schwerer zu verdauen ist als Ziegenmilch.

 

Quellen: www.ziegenmilch.com, www.landwirt.com, schafeundziegen.wordpress.com